100 Maßnah­men für mehr Nachhal­tig­keit im Unternehmen

Lesezeit: 7 Minuten

Einleitung

Wie kann ich Nachhaltigkeit eigentlich ganz praktisch im Unternehmen implementieren? Das ist die #1 Frage, die wir immer wieder hören. Deshalb haben wir eine Liste mit 100 konkreten Maßnahmen entwickelt, wie Du Nachhaltigkeit in Deinem Unternehmen verankern kannst. Jede dieser Maßnahmen ist hier knapp beschrieben. Da es sich um eine wirklich große Liste handelt, bedarf es einer gewissen Entscheidungshilfe, um herauszufinden, welche Maßnahmen für Dich die richtigen sind. Aus diesem Grund haben wir alle der 100 Maßnahmen hinsichtlich ihres zeitlichen Aufwands, ihrer Kosten und ihres Impacts als "gering", "mittel" oder "hoch" bewertet. Somit kannst Du Dir die passenden Maßnahmen für Deine Organisation suchen und sofort mit der Implementierung von Nachhaltigkeit beginnen!

Zusätzlich sind die Maßnahmen in Kategorien eingeteilt, z.B. in "Energieeffizienz steigern" oder "Mitarbeitende in den Wandel einbeziehen". Wie Du siehst, umfassen die Ideen neben ökologischen auch soziale Aspekte der Nachhaltigkeit. Wir stellen 50 Maßnahmen in diesem Artikel vor, weitere 50 findest Du in der Liste, die es kostenlos zum Download gibt

 

Inhaltsverzeichnis

Maßnah­men zur Steige­rung der Materialeffizienz 

# 1: AUF WIEDERBEFÜLLBARE PRODUKTE UMSTEIGEN
Die Nutzung von z.B. wieder­be­füll­ba­ren Tinten­pa­tro­nen oder Toner­kar­tu­schen erhöht die Materi­al­ef­fi­zi­enz und ist meist günsti­ger. Zudem sollt man anstel­le von Kombi-Farbpa­tro­nen einzel­ne Patro­nen einset­zen, damit jede Farbe komplett aufge­braucht wird.

#2: MATERIAL HOT-SPOTS REDUZIEREN
Analy­sie­re die Eingangs­rech­nun­gen des letzten Jahres und finde die größten fünf Verbräu­che an Materia­li­en. Schau nach ihren Kosten und Menge und überle­ge dann, wo sich Einspa­run­gen reali­sie­ren lassen. Können z.B. genaue­re Mengen bezogen werden? Lassen sich Wartungs- und/oder Reini­gungs­ar­bei­ten reduzieren?

Energie­ef­fi­zi­enz steigern und/oder Emissio­nen senken

#3: ENERGIESPARFUNKTIONEN AKTIVIEREN
Verge­wis­se­re Dich, dass die Energie­spar­funk­tio­nen an aktuell genutz­ten Geräten aktiviert sind. Häufig wird dies verges­sen, dabei ist es eine der einfachs­ten Maßnah­men, um Energie zu sparen.

#4: LEUCHTMITTEL-EFFIZIENZ ERHÖHEN
Prüfe, ob die Verwen­dung von energie­ef­fi­zi­en­ten Leuch­ten und Leucht­kör­pern möglich ist und tausche sie ggf. aus.

#5 ERNEUERBARE ENERGIE NUTZEN
Beziehst Du bereits Strom und Gas aus erneu­er­ba­ren Quellen oder musst Du noch wechseln?

#6 SCHALTZEITUHREN NUTZEN
Verbrau­cher wie Drucker oder Bildschir­me sollten am besten im ausge­schal­te­ten Zustand vom Strom­kreis­lauf getrennt werden, da sie auch im inakti­ven Modus Strom verbrau­chen. Das geht ganz einfach über die Nutzung einer schalt­ba­ren Steckerleiste.

Nachhal­tig­keit in der Strate­gie implementieren

#7: ZIELE IN DER UNTERNEHMENSSTRATEGIE FESTLEGEN
Definie­re Ziele für eine nachhal­ti­ge Unter­neh­mens­ent­wick­lung, denn nur so lässt sich Nachhal­tig­keit auch im Kernge­schäft veran­kern. Ziele könnten z.B. sein, auf 100% erneu­er­ba­ren Strom umzustei­gen, klima­neu­tral zu werden, das papier­lo­se Büro zu verwirk­li­chen, neue nachhal­ti­ge Produk­te zu entwi­ckeln, die Diver­si­tät und Chancen­gleich­heit zu erhöhen usw. Wichtig ist, alle Mitar­bei­ten­den in diesen Prozess mit einzu­bin­den. Ziele einer nachhal­ti­gen Entwick­lung sind in den Sustainab­le Develo­p­ment Goals (SDG) festgelegt.

#8: NACHHALTIGKEIT IN DER UNTERNEHMENSMISSION VERANKERN
Nachhal­ti­ges Handeln sollte in der Unter­neh­mens­vi­si­on und ‑missi­on integriert sein, damit es Teil der Kultur wird. Am besten schrift­lich und für alle sicht­bar. So richten sich zukünf­ti­ge Entwick­lungs­pro­zes­se immer auch an die Nachhal­tig­keit des eigenen Unter­neh­mens und der Gesellschaft.

Das Mobili­täts­ver­hal­ten ändern

#9 DAS FLIEGEN REDUZIEREN
Gerade in der Zeit der Corona-Pande­mie ist klar gewor­den, dass sich viele Meetings auch digital organi­sie­ren lassen. Meistens spart das nicht nur CO2-Emissio­nen, sondern auch Zeit und Geld.

#10: DIENSTFAHRRÄDER ANSCHAFFEN
Mit einem Diens­t­rad fördert man nicht nur die Gesund­heit und Produk­ti­vi­tät der Mitarbeiter*innen, sondern spart ebenfalls Emissio­nen. In einigen großen Städten gibt es sogar Fahrrad-Leasing Angebo­te, spezi­ell für Unternehmen.

#11: MITFAHRKOORDINATION FÜR MITARBEITENDE ORGANISIEREN
Fahrge­mein­schaf­ten zum und vom Arbeits­platz verrin­gern die Pro-Kopf-Emissio­nen des Arbeits­wegs und stärken das Teambuilding.

Den Wasser­ver­brauch senken

#12 ALTERNATIVE WASSERQUELLEN NUTZEN
Nutzungs­mög­lich­kei­ten alter­na­ti­ver Wasser­quel­len prüfen. Lässt sich z.B. Regen- oder Brauch­was­ser anstel­le von Trink­was­ser bei Reini­gungs­ar­bei­ten und anderen Prozes­sen nutzen?

#13 TECHNIK ZUR VERBRAUCHSREDUKTION NUTZEN
Die Verbrauchs­men­ge lässt sich mit Hilfe von einem Perlstrah­ler, der dem Wasser Luft beimischt und die Durch­fluss­men­ge verrin­gert, reduzie­ren. Aber auch neue Thermo­stat-Armatu­ren, Wasser­spar­tas­ten, Durch­lauf­be­gren­zungs­ven­ti­le oder die Instal­la­ti­on von senso­ri­schen Vorrich­tun­gen am Wasser­hahn können Einspa­run­gen realisieren.

Gefahr­stof­fe reduzie­ren oder abschaffen

#14: PROZESSE PRÜFEN
Gibt es Prozess­schrit­te in der Produk­ti­on oder Erbrin­gung einer Dienst­leis­tung, bei denen Gefahr­stof­fe zum Einsatz kommen? Ist dies zwingend notwen­dig oder kann darauf verzich­tet werden?

#15 AUF UMWELTFREUNDLICHE PUTZMITTEL UMSTELLEN
Umwelt­schäd­li­che Putzmit­tel gibt es leider viel zu viele, doch die Anzahl an umwelt­freund­li­chen Putzmit­teln (achte z.B. auf den “Blauen Engel”) und Alter­na­ti­ven wie Zitro­nen­säu­re wächst immer weiter. Auch Auffang­sie­be sorgen dafür, dass nicht alles Mögli­che ins Wasser gelangt. Eine Alter­na­ti­ve zu WC-Duftstei­nen ist z.B. die Verwen­dung von Konzentraten.

Mitar­bei­ten­de in den Wandel einbeziehen

#16: MITARBEITENDENZUFRIEDENHEIT FESTSTELLEN
Ein funktio­nie­ren­des, vertrau­ens­vol­les und zufrie­de­nes Team ist die Voraus­set­zung für jeden Wandlungs­pro­zess. Finde die Zufrie­den­heit mit einer Umfra­ge oder Unter­hal­tun­gen heraus und identi­fi­zie­re, wo der Schuh ggf. drückt.

#17: VORSCHLAGSWESEN EINFÜHREN
Haben Mitar­bei­ten­de die Möglich­keit, Verbes­se­rungs­vor­schlä­ge einzu­rei­chen, z.B. über einen “Ideen­kas­ten”, über regel­mä­ßi­ge Befra­gun­gen oder Workshops?

#18: VERÄNDERUNGEN MIT MITARBEITENDEN GESTALTEN
Die besten Vorschlä­ge und Prozes­se schei­tern, wenn die, die sie umset­zen sollen, nicht an Bord sind. Stelle sicher, dass dies nicht der Fall ist und integrie­re alle entspre­chen­den Stellen in den Veränderungsprozess.

Trans­pa­renz, Anrei­ze und Kommu­ni­ka­ti­on intern fördern

#19: FEEL-GOOD EVENTS HOSTEN
Veran­stal­te regel­mä­ßi­ge Kommu­ni­ka­ti­ons­an­läs­se, z.B. Sommer­fes­te, Weihnachts­fei­ern, Teamaus­flü­ge oder gemein­sa­me Serie-Abende, um Zusam­men­halt, Austausch und Vertrau­en im Team zu stärken.

#20 GAMIFICATION UND CHALLENGES NUTZEN
Veran­stal­te “Challen­ges” wie einen Zero-Waste-Day, einen Veggie-Day oder einen Ressour­cen­spa­ren-Wettbe­werb. Dies alles sollte kein Zwang sein, sondern einer Beloh­nungs­lo­gik folgen und Anrei­ze bieten.

Perso­nal­ent­wick­lung und Unter­neh­mens­kul­tur fördern

#21 EIGENVERANTWORTUNG UND ENTSCHEIDUNGSKOMPETENZ ERHÖHEN
Verant­wor­tungs­be­rei­che der Mitarbeiter*innen und Eigen­ver­ant­wor­tung ausbau­en, flache Hierar­chien etablie­ren oder Arbeits­platz­wech­sel bzw. ‑rotati­on ermöglichen.

#22 PARTIZIPATION ERHÖHEN
Förde­re die Parti­zi­pa­ti­ons­mög­lich­kei­ten und Identi­fi­ka­ti­on von Mitarbeiter*innen mit dem Unter­neh­men durch die Betei­li­gung an Wandlungs­pro­zes­sen sowie an neuen Produkt- und Geschäftsmodellentwicklungen.

#23 ENTWICKLUNGSMÖGLICHKEITEN SCHAFFEN UND AUSBAUEN
Identi­fi­zie­re den Schulungs­be­darf der Mitarbeiter*innen und entwick­le ein Konzept des lebens­lan­gen Lernens.

Ernäh­rung und Ressour­cen­ver­brauch verbessern

#24: KLIMAFREUNDLICHERES KANTINENANGEBOT ANBIETEN
Schon bei der Ernäh­rung lassen sich z.B. durch einen “Klima­tel­ler” viele Emissio­nen vermei­den und gleich­zei­tig die Gesund­heit verbessern.

#25 VERPACKUNGEN VERMEIDEN
Stelle kosten­lo­se Tupper­do­sen, damit die Mitarbeiter*innen ihr Mittag­essen holen können, ohne Verpa­ckungs­müll zu produzieren.

Nachhal­ti­ger Einkauf/Konsum und Produktion

#26 LIEFERKETTE PRÜFEN
Berück­sich­ti­gen Deine Liefe­ran­ten bei ihrer Anschaf­fung von Materia­li­en und/oder Vorpro­duk­ten Umwelt- und Sozial­stan­dards? Werden bspw. nachwach­sen­de Rohstof­fe, Zerti­fi­ka­te oder Labels genutzt?

#27 RÜCKGABE- UND RECYCLINGOPTIONEN PRÜFEN
Kannst Du Restbe­stän­de, überschüs­si­ge Produk­te oder Abfäl­le an Deine Liefe­ran­ten oder andere Unter­neh­men zur Weiter­ver­ar­bei­tung (zurück)geben?

#28 LEBENSMITTEL NUR MIT LABELS KAUFEN
Fangt beim Kaffee an und achtet darauf, dass er unter fairen Bedin­gun­gen produ­ziert wurde (und nutzt Mehrweg­be­cher). Das unter­stützt Arbeits­be­din­gun­gen und die Genos­sen­schaf­ten der Klein­bau­ern. Hört aber nicht beim Kaffee auf, sondern versucht so viele Lebens­mit­tel wie möglich nach Krite­ri­en der Regio­na­li­tät, der Saiso­na­li­tät und des Fair oder Direct Trade Prinzips auszuwählen.

#29 NACHHALTIGE HYGIENEARTIKEL UND REINIGUNGSMITTEL KAUFEN
Kauft Klopa­pier und andere Hygie­ne­ar­ti­kel aus zerti­fi­zier­tem und recycel­tem Papier und steigt auf pflanz­li­che Kosme­tik und Putzmit­tel um.

Abfall und Verpa­ckung reduzie­ren, Trans­port­we­ge optimie­ren, umwelt­ge­rech­te Produk­te verwenden

#30 VERPACKUNGSMÜLL IM EIGENEN VERSAND VERMEIDEN
Könnt Ihr im eigenen Versand Verpa­ckun­gen reduzie­ren oder auf Polster­ma­te­ria­li­en verzich­ten? Gibt es die Möglich­keit, Mehrweg­ver­pa­ckun­gen zu nutzen?

#31: VERPACKUNGSMÜLL IN DER PRODUKTION VERMEIDEN
Gibt es Möglich­kei­ten, die Vorpro­duk­te oder Rohstof­fe in der Produk­ti­on mit weniger Verpa­ckung zu bezie­hen, z.B. durch größe­re Bestel­lun­gen oder andere Anbieter?

#32: LIEFERKETTEN OPTIMIEREN
Gibt es (Vor-)Produkte, für die sich Trans­port­we­ge reduzie­ren lassen? Gibt es bspw. Liefe­ran­ten aus der Region oder können Trans­port­dienst­leis­tun­gen mit benach­bar­ten Unter­neh­men gemein­sam genutzt werden?

#33: MÜLLTRENNUNG SICHERSTELLEN
Ist die Entsor­gung von spezi­el­len und von trenn­ba­ren Abfäl­len (Metall, Bioab­fall, Batte­rien, Korken, Papier, Restmüll, defek­te Elektro­ge­rä­te oder Lampen) gut sicht­bar und zentral organi­siert? Weiß jeder über die Mülltren­nung Bescheid? Hat jeder Arbeits­platz einen eigenen Papierkorb?

Nachhal­tig­keit kommunizieren

#34: DEN DIALOG MIT STAKEHOLDERN SUCHEN
Suche aktiv den Dialog zu Liefe­ran­ten, Mitar­bei­ten­den, relevan­ten NGOs oder Wissenschaftler*innen, die für das Unter­neh­men relevant sind. Was sind für sie relevan­te Themen Eures Unter­neh­mens, wie sind sie vom Unter­neh­men beein­flusst und welchen Einfluss üben sie auf das Unter­neh­men aus? Wer diese Fragen beant­wor­tet, weiß, auf welche Handlungs­fel­der der Nachhal­tig­keit er*sie sich konzen­trie­ren kann.

#35: BESTANDSAUFNAHME ANLEGEN
Habt Ihr bereits eine syste­ma­ti­sche Bestands­auf­nah­me gemacht, in welchen Berei­chen und mit welchen Aktio­nen Ihr Euch bereits in Sachen Nachhal­tig­keit und CSR engagiert? Dies ist der erste Schritt, um auch darüber zu kommu­ni­zie­ren. Um einen Eindruck zu bekom­men, welche Berei­che es gibt, empfeh­len wir z.B. die 20 Krite­ri­en des Deutschen Nachhaltigkeitskodex.

Wir bieten Dir weite­re Insights zum Thema Nachhal­tig­keits­kom­mui­ka­ti­on auf unserem Blog, bspw. zur Entwick­lung einer nachhal­ti­gen Marke oder dem Schrei­ben einer Presse­mit­tei­lung.

Verein­ba­rung von Beruf und Familie fördern

#36: KINDERBETREUUNGSMÖGLICHKEITEN SCHAFFEN
Ob Betriebs­kin­der­gar­ten oder alter­na­ti­ve Betreu­ungs­kon­zep­te wie Tages­müt­ter und ‑väter: ein famili­en­ge­rech­ter Betrieb muss die Verein­bar­keit von Familie und Beruf sicherstellen.

#37: MOBILES ARBEITEN UND FLEXIBLE ARBEITSZEITEN ERMÖGLICHEN
Haben Mitar­bei­ten­de die Möglich­keit von Zuhau­se oder mobil zu arbei­ten oder können sie zu einem bestimm­ten Grad selbst die Arbeits­zeit bestimmen?

Integra­ti­ons- und Jugend­ar­beit fördern

#38: FÖRDERPROJEKTE UNTERSTÜTZEN UND SPENDEN
Zur Förde­rung junger Menschen mit Behin­de­rung kann bspw. das Berufs­bil­dungs­werk unter­stützt werden. Aber auch andere Projek­te lassen sich mit Spenden fördern. Viele tolle Projek­te finden sich dafür auf www.betterplace.org.

#39: KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN MIT SOZIALEN EINRICHTUNGEN FÖRDERN
Gibt es Möglich­kei­ten der Zusam­men­ar­beit mit einer Behin­der­ten­werk­statt oder anderen sozia­len Einrich­tun­gen, die vielleicht sogar einen Teil in der Wertschöp­fungs­ket­te überneh­men können?

#40: JUGENDFÖRDERUNG FORCIEREN
Gibt es ein Engage­ment mit benach­bar­ten Schulen, Schnup­per­ta­ge für Schüler*innen oder betrieb­li­che Praktika?

Biodi­ver­si­tät schüt­zen und fördern

#41: FLÄCHENVERSIEGELUNGEN VERMEIDEN
Einen der größten negati­ven Effek­te auf die Umwelt hat das Versie­geln von Flächen. Wo auch immer möglich, sollte dieser Schritt vermie­den werden. Gleich­zei­tig ist eine Entsie­ge­lung und Renatu­rie­rung von Flächen eine effek­ti­ve Maßnah­me für den Schutz der Umwelt.

#42: BEGRÜNUNG VON DÄCHERN UND FASSADEN
Lassen sich Dächer oder ganze Fassa­den begrü­nen? Dies kann auch positi­ve Effek­te auf die Klima­ti­sie­rung eines Gebäu­des haben.

#43: CHEMISCHE SUBSTANZEN MEIDEN
Verzich­tet bei Gehwe­gen oder Parkplät­zen auf die chemi­sche Bekämp­fung von Unkraut.

#44: INSEKTENHOTEL AUFSTELLEN
Lässt sich ein Insek­ten­haus aufstellen?

#45: MÜLL SAMMELN
Viele Betrie­be organi­sie­ren Müll-Sammel­ak­tio­nen. Dies lässt sich bspw. auch mit einem Firmen­lauf verbin­den – nennt sich ploggin.

Geld und Versi­che­run­gen auf grün stellen

#46: GESCHÄFTSKONTO BEI EINER GRÜNEN BANK FÜHREN
Es gibt mittler­wei­le eine Reihe von Banken, die “grüne” Geschäfts­kon­ten anbie­ten, z.B. die GLS-Bank.

#47: GRÜNE BAV FÜR MITARBEITER*INNEN
Auch die betrieb­li­che Alters­vor­sor­ge kann sich an grünen Krite­ri­en orientieren.

#48: GRÜNE KRANKENKASSE FÜR MITARBEITER*INNEN
Einige Kranken­ver­si­che­run­gen haben bereits Öko-Invest­ments aufge­setzt, um nicht nachhal­ti­ge Invest­ments in der Geldan­la­ge auszuschließen.

Betrieb­li­chen Gesund­heits­schutz, Ernäh­rung und Sport fördern

#49: ERNÄHRUNGSSCHULUNGEN UND KOCHKURSE ANBIETEN
Das Wissen über eine gesün­de­re Ernäh­rung ist ein guter erster Schritt. Noch mehr Spaß und prakti­schen Nutzen bekommt so etwas durch eine direk­te Anwen­dung, wie einem Kochkurs. Ein solches Event ist zudem ein gutes Teambuilding.

#50: ERNÄHRUNGSANGEBOT VERBESSERN
Die Gesund­heit der Mitar­bei­ten­den lässt sich aktiv fördern, indem z.B. Obst und Frucht­säf­te gestellt werden, anstel­le von Süßig­kei­ten und Cola.

Du bist dran! 

Das waren die ersten 50 Maßnah­men aus unserer Liste. Erhal­te die komplet­te Liste mit 100 Maßnah­men für mehr Nachhal­tig­keit im Unter­neh­men inklu­si­ve Filter­funk­ti­on nach Zeit, Kosten und Impact. Selbst, wenn Ihr nur einige der Maßnah­men umsetzt, lassen sich bereits gute Ergeb­nis­se erzie­len. Wir wünschen viel Spaß bei der Umsetzung.

Liste Downloa­den

Hat Dir der Artikel gefal­len? Auf unserem Blog erfährst Du mehr darüber, wie Du Nachhal­tig­keit im Unter­neh­men imple­men­tie­ren kannst, z.B. wie Du die SDG im Unter­neh­men veran­kerst oder Dein Geschäfts­mo­dell nachhal­tig entwi­ckelst. Schau mal vorbei, es lohnt sich!

Dr. Colin Bien

Colin ist Gründer von .nRole. Als promovierter Wirtschaftswissenschaftler mit Nachhaltigkeitsschwerpunkt hat er den Onlineshops True Fabrics gegründet und daher umfassende Kompetenzen im E-Commerce und Onlinemarketing. Zuvor gründete er die Event- und DJ-Agentur Boom le Choc mit. Er co-initiierte das europaweit größte Netzwerk für Nachhaltigkeit an Hochschulen (HOCHN) und hat als freiberuflicher Trainer für den Europäischen Rechnungshof gearbeitet. Erfahrungen in der Nachhaltigkeitsberatung hat er als Werkstudent in verschiedenen Beratungen gewinnen können. Er war Koordinator für Nachhaltigkeitsfragen an der Universität Oldenburg und zuletzt wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg. Colin hat an den Universitäten Oldenburg, Lüneburg und der ESCP Berlin doziert, mit dem Schwerpunkt auf Geschäftsmodellentwicklung grüner Start-ups.

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Wir haben 100 konkrete ökologische, soziale und ökonomische Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit in 19 übersichtliche Kategorien geordnet und eine Filterfunktion integriert, die es ermöglicht, die Maßnahmen nach den folgenden Kriterien zu filtern:

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