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Warum und wie fange ich mit Nachhaltigkeit an?

Autor: Dr. Colin Bien

Autor: Dr. Colin Bien

Gründer und Geschäftsführer von .nRole | Nachhaltigkeitsexperte

In diesem Artikel erfährst Du, warum Nachhaltigkeit für Dein Unternehmen (ökonomisch) sinnvoll ist.

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Der Überblick

Es ist in aller Munde: Das Thema Nachhaltigkeit. Ressourcen schonen, Emissionen sparen und Arbeitsbedingungen verbessern liegen mehr im Trend denn je. Als Unternehmen in dieser Zeit stellt sich eine wichtige Frage: Warum sollte ich Nachhaltigkeit in mein Unternehmen integrieren, wenn die Implementierung auf den ersten Blick neue Kostenpunkte mit sich bringt? Und wenn ich mich dafür entschieden habe, wie fange ich damit an?

Zunächst ist eines festzuhalten: Gut implementierte Nachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsvorteil – in vielerlei Hinsicht.

Betrachten wir Nachhaltigkeit einmal aus dem Blickwinkel, der für Unternehmen besonders relevant ist: Ökonomisches Denken. Einer der bekanntesten Vordenker für Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (Unternehmensverantwortung), Archie B. Carroll brachte es schon in den 70er Jahren auf den Punkt: Damit ein Unternehmen nachhaltig handeln kann, muss es wirtschaftlich sein. Aus diesem Grund schließt Unternehmensverantwortung wirtschaftliches Denken nicht aus, sondern umschließt es.

Deshalb gibt es drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Soziales und Ökonomie. Wie bei einer Zwiebel umschließen sich die Dimensionen gegenseitig. Der Kern bildet die Ökonomie. Umsatz steigern, Kosten reduzieren, Reputation und Innovationskraft steigern sowie die Verbesserung der Arbeitszufriedenheit im Unternehmen sind Ziele, die mithilfe von Nachhaltigkeit erreicht werden können, wenn die umliegenden Dimensionen erfüllt werden.

Die soziale Dimension

Der Kern der Ökonomie wird von der Dimension des Sozialen umschlossen. Indem ein Unternehmen seine Unternehmensverantwortung wahrnimmt und sozial handelt, entsteht eine erhöhte Mitarbeiterbindung und Arbeitgeberattraktivität. Spätestens seit der Fridays for Future Demonstrationen ist deutlich, dass besonders die junge Generation sich nicht nur Nachhaltigkeit wünscht, sondern sie regelrecht einfordert. Sowohl in der Politik, als auch bei Unternehmen. Diese Schüler*innen, die heute auf die Straße gehen, sind die Arbeitnehmer*innen und Kunden*innen von morgen und damit eine wichtige Zielgruppe, ohne die ein Unternehmen zukünftig nur schwer am Markt bestehen kann. Auch die aktuelle Generation von Arbeitnehmer*innen profitiert von nachhaltigem Handeln. Eines der bedeutendsten Themen unserer Zeit ist Gesundheit. Nachhaltigkeit beschäftigt sich nicht nur mit der Umwelt, sondern auch mit den Menschen die in ihr Leben. Ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement im Unternehmen und das positive Zugehörigkeitsgefühl zu einem sozial und ökologisch engagierten Unternehmen kann Krankheitstage senken und die Arbeitsmotivation steigern.

Die ökologische Dimension

Die dritte Dimension der Nachhaltigkeit beschreibt die Ökologie. Sie[MOU1]  umfasst sowohl die soziale als auch die ökonomische Dimension. Hier liegt der Ursprung für Effekte wie Kostensenkungen und Umsatzsteigerung. Nachhaltigkeit hat das Ziel weniger natürliche Ressourcen einzusetzen und damit weniger umweltrelevante Outputs wie Emissionen zu produzieren. Erreicht wird dies durch gezielte, effiziente und nachhaltige Wertschöpfungsketten. Dabei gilt eine einfache Regel: Wenn ich weniger Ressourcen benötige, muss ich weniger Ressourcen bezahlen. Ebenso werden lange Transportwege vermieden, was zusätzlich Kosten senken kann. An diesem Punkt entstehen außerdem neue Ideen für Techniken, Ressourcen oder Produktionsweisen, die zu mehr Effizienz in ihrem Unternehmen führen können. Diese Innovationskraft hilft dem Unternehmen zu wachsen und mit der Zeit zu gehen.

Wirtschaft und Ethik ist kein Widerspruch

Genauso wie es die Fridays-for-Future-Generation tut, fordert inzwischen auch die Politik Nachhaltigkeit von Unternehmen ein. Der festgelegte CO2 Preis, sowie eine CSR Berichterstattungspflicht oder Gesetze zur Lieferkette, erhöhen den Druck auf Unternehmen zu handeln. Damit ist die Antwort auf das „Warum?“ gegeben: Nachhaltigkeit wird auf der einen Seite gefordert, bringt Unternehmen auf der anderen Seite voran und sorgt für positive Zukunftsaussichten: Für die Umwelt und Ihr Unternehmen.

Wie fange ich mit Nachhaltigkeit an?

Das Implizieren von neuen Strukturen und nachhaltigem Denken beginnt mit drei wesentlichen Schritten: Informieren, lernen und analysieren. Den ersten Schritt tust Du gerade. Du haben die Idee Nachhaltigkeit bei Dir im Unternehmen zu integrieren und informierst dich an dieser Stelle über mögliche Wege und Möglichkeiten. Hier kommen wir ins Spiel. Wir sind nicht nur die Anlaufstelle für Informationen, sondern wir unterstützen Dich auch bei den nächsten Schritten. Das Thema Nachhaltigkeit ist sehr komplex und bringt besonders in Unternehmen viele und je nach Branche unterschiedliche Handlungsfelder mit sich. Damit Du Nachhaltigkeit erlernen kannst, haben wir effiziente Lernformate entwickelt für Unternehmer*innen, CSR-Manager*innen und Neueinsteiger*innen. Mithilfe von Lernreisen, Workshops, Podcasts, Onlinekursen uvm. machen wir das Thema Nachhaltigkeit für Dich greif- und umsetzbar. Ganz nach dem Motto „erst grübeln, dann dübeln“ ermöglichen Dir unsere Lernformate  im dritten Schritt den IST-Zustand Deines Unternehmens zu analysieren. Welche Grundlagen gibt es für Nachhaltigkeit im Unternehmen? Welche Veränderungen werden benötigt und was sind die Handlungsfelder, in denen Du aktiv wirst? So fangen wir gemeinsam mit Dir, Schritt für Schritt, mit Nachhaltigkeit an.

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